Ohrenentzündung beim Hund
03. März 2019
Ohrenentzündung beim Hund

Was bedeutet Otitis?
Otitis bedeutet wörtlich Entzündung des Gehörgangs und kommt bei jeder Hunderasse und in jeder Altersgruppe vor.

Es gibt viele Gründe, warum eine Ohrenentzündung entsteht. Hängeohren, enge Gehörgänge, ausgeprägte Bildung von Cerumen (Ohrenschmalz), starkes Haarwachstum und andere Faktoren fördern die Entstehung einer Entzündung des äußeren Gehörgangs (Otitis externa). Auch die Anatomie des Hundeohrs bietet günstige Bedingungen (Dunkelheit, Wärme, Feuchtigkeit) für das Wachstum und die Vermehrung von Bakterien und Hefepilzen, die eine Otitis verursachen können. Regelmäßiges Schwimmen erhöht ebenfalls das Risiko, da der Gehörgang nie vollständig trocknet.

Auch Hunde mit Allergien leiden häufiger an Gehörgangsentzündungen. Des Weiteren können Fremdkörper (z.B. Getreidegrannen), Parasiten (insbesondere Ohr- und Demodexmilben) und Verletzungen eine Otitis auslösen.

Hunde, die bereits in der Vergangenheit eine Gehörgangsentzündung hatten, erkranken ebenfalls vermehrt, da sich die Innenauskleidung des Gehörgangs verändert oder eine andere Grunderkrankung (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) besteht, die dazu führt, dass die Infektion wiederkehrt.

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Unabhängig von der Erkrankungsursache kommt es bei einer Otitis zu entzündlichen Veränderungen im Gehörgang, die von Schmerzen und Juckreiz begleitet werden. Deshalb fangen die erkrankten Hunde an, sich zu kratzen, die Haut wird weiter geschädigt, und es gelangen verstärkt Bakterien oder Hefepilze in den Gehörgang. Durch die Entzündung kommt es zu einer Verengung des Gehörgangs und zu einem optimalen Klima für das Wachstum von Bakterien und Hefepilzen. Diese sorgen wiederum dafür, dass die Entzündung nicht ausheilen kann.

Hunde haben im Gegensatz zu Menschen einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang. Ohrenschmalz, Schmutz und abgestorbene Zellen können sich tief im Gehörgang ablagern und weitere Irritationen und Infektionen verursachen. Eine regelmäßige Reinigung hilft, diese Ablagerungen zu entfernen und Entzündungen vorzubeugen.

!! WICHTIG: !!

Ohrenentzündungen sind hochgradig schmerzhaft für Ihren Hund und sollten deshalb immer vom Tierarzt behandelt werden. Wenn Ihr Hund häufiger als zweimal pro Jahr eine Otitis hat, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Tierarzt darüber sprechen. Durch wiederkehrende Ohrenentzündungen kann sich langfristig die Haut im Gehörgang verdicken, so können chronische Probleme entstehen. Wiederkehrende Otitiden sind
häufig ein Zeichen für eine andere Grunderkrankung, die meist eines lebenslangen Managements bedarf.

Welche Symptome können auf eine Otitis hinweisen?

  • Kopfschütteln
  • Kratzen
  • Rötung oder Schwellung im Gehörgang
  • Schmerzen in der Ohrgegend
  • unangenehmer Geruch
  • Ausfluss
  • Verhaltensänderungen

Kann ich einer Otitis vorbeugen?
Kontrollieren Sie die Ohren Ihres Hundes regelmäßig. So erkennen Sie frühzeitig Veränderungen und können durch gezielte Maßnahmen das Risiko für die Entstehung einer Ohrenentzündung senken.

In einigen Fällen kann sich eine Otitis trotz sorgfältiger Kontrolle mit nur minimalen klinischen Symptomen entwickeln. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, in regelmäßigen Abständen die Ohren Ihres Hundes zu reinigen und so einen neuen Entzündungsschub gar nicht erst entstehen zu lassen.

Wenn das Auftreten einer Otitis bei Ihrem Hund wahrscheinlicher ist als bei anderen Hunden, weil er beispielsweise Schlappohren hat, regelmäßig schwimmen geht, Allergiker ist oder häufiger verschmutzte und/oder übel riechende Ohren hat, ist die Anwendung eines qualitativ hochwertigen, pH-neutralen Ohrreinigers mit antimikrobiellen Eigenschaften, zum Beispiel Epiotic, sinnvoll. Bitte sprechen Sie Ihren Tierarzt darauf an, wie häufig die Ohren Ihres Hundes gereinigt werden sollten.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Tierarzt umgehend kontaktieren, sobald Ihr Hund Unbehagen zeigt oder das Ohr „abnormal“ aussieht oder riecht. Je früher eine Ohrenentzündung erkannt und behandelt wird, desto besser ist das Ergebnis.

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Wie wird eine Otitis behandelt?

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Ohrenentzündung zu behandeln. Wird sie frühzeitig erkannt, empfiehlt Ihnen Ihr Tierarzt möglicherweise, die Ohren
häufiger zu reinigen und gleichzeitig ein entzündungshemmendes Medikament zu verabreichen.

Ist die Otitis weiter fortgeschritten, wird in den meisten Fällen ein Tierarzneimittel eingesetzt, das ein Antibiotikum, ein Antimykotikum (gegen Hefepilze) und einen entzündungshemmenden Wirkstoff kombiniert. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der besten Behandlungsoption für Ihren Hund.

Oft ist es sinnvoll, die Ohren des Patienten vor der Anwendung des Ohrmedikaments zu reinigen, damit dies eine optimale Wirkung entfalten kann. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Tierarzt, da man nicht alle Ohrreiniger mit den Otitistherapeutika kombinieren darf.

Wie kann das Produkt Epiotic von Virbac helfen?
Epiotic ist ein pH-neutraler Ohrreiniger, der sanft zur empfindlichen Haut des Gehörgangs ist, das Ohr aber bei regelmäßiger Anwendung trotzdem effektiv sauber hält und so die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Infektionen reduziert. Die spezielle Formulierung hat außerdem einen trocknenden Effekt, sodass die Anwendung bei Hunden mit einem hohen Feuchtigkeitsgrad im Ohr oder nach dem Spielen im Wasser ideal ist.

Die Inhaltsstoffe von Epiotic haben antimikrobielle Eigenschaften, die nachweislich gegen die häufigsten Keime (Bakterien und Hefepilze), die eine Ohrenentzündung auslösen, wirksam sind.

Epiotic enthält als einziger Ohrreiniger die Glycotechnologie. Die speziellen Zuckerverbindungen, von denen sich diese Bezeichnung ableitet, verhindern die Anheftung der Keime an die Haut und beugen so der Entstehung von Infektionen vor. Zusätzlich sorgen weitere Inhaltsstoffe dafür, dass Verschmutzungen aus dem Gehörgang entfernt werden.

Den Ohrreiniger erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Sprechen Sie Ihn direkt darauf an und verhindern Sie frühzeitig mit Vorsorgemaßnahmen (Ohrreinigungen) schmerzhafte Ohrentzündungen bei Ihrem Hund.