Hat mein Rüde Probleme mit der Prostata?

Anmelden

Merkliste

0

Warenkorb

14. Januar 2020
Hat mein Rüde Probleme mit der Prostata?

Ihr unkastrierter Rüde hat Beschwerden beim Kotabsatz, oder überall im Haus sind kleine Tröpfchen blutigen Urins verteilt? Dies kann auf eine Erkrankung der Vorsteherdrüse (Prostata) hinweisen.


Bereits ab einem Alter von fünf Jahren ist die Prostata bei mehr als 80 % der unkastrierten Rüden vergrößert. Diese Vergrößerung ist meist gutartig (benigne Prostatahyperplasie), kann aber böse Folgen haben.
Kotabsatzbeschwerden, schmerzhafte Entzündungen, blutiger Urin und schwere Allgemeinstörungen
mit Fieber können Symptome für diese Erkrankung sein. Sie entsteht durch das veränderte Verhältnis
von männlichen zu weiblichen Geschlechtshormonen im Alter und deren Einfluss auf die Zellen
der Prostata.

Eine Diagnose erfolgt mittels Ultraschall, Röntgen und Abtasten des Organs.
Unterstützend oder alternativ kann ein Enzym im Blut, die CPSE (canine prostataspezifische Argininesterase),
bestimmt werden.
Bestätigt sich der Verdacht, kann Ihrem Hund eine entsprechende Therapie mit einem Androgen-Antagonisten
verordnet werden. Dabei wird die Aufnahme von Testosteron in die Prostata blockiert und seine Wirkung auf die Prostatazellen unterbunden, sodass sich die Vergrößerung zurückbildet.

Falls Sie bei Ihrem Hund ähnliche Symptome feststellen, die oben genannt wurden, vereinbaren Sie mit Ihrem Tierarzt einen Termin für Ihren Hund.